Marktbericht

KW 42/2026

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EU-weit herrscht derzeit eine uneinheitliche Entwicklung auf den Rindfleischmärkten.

 

Während in Norddeutschland von steigenden Preisen bei Jungstieren berichtet wird, notieren in Bayern die Preise stabil. Große Exportländer wie beispielsweise Polen haben ihre Notierungen hingegen etwas nach unten korrigiert. Generell gehen die Markteinschätzungen im Bereich der Jungstiere in Deutschland regional auseinander. Die Einschätzungen reichen von einem ausgeglichenen bis hin zu einem knappen Angebot.

In Österreich zeigt sich die Marktsituation ähnlich wie in den vergangenen beiden Wochen. Das Angebot entspricht im Großen und Ganzen der Nachfrage, sodass die bestellten Mengen erfüllt werden können. Die derzeitigen Schlachtungen sind für das kommende Weihnachtsgeschäft noch verfrüht. Diese Impulse werden erst in den kommenden Wochen schlagend. Die Preise notieren in Österreich weiterhin stabil.

Eine ähnliche Situation zeigt sich im Schlachtkuhbereich. Hier sind die Mengen, vor allem saisonal bedingt im Westen, etwas angestiegen. Dennoch konnten diese Mengen am Markt platziert werden. Seitens der Branche wird zwar leichter Druck ausgeübt, gleichzeitig laufen insbesondere die Schweiz-Exporte gut. Etwas anders gestaltet sich die Vermarktung auf dem europäischen Markt, von dem ein leichter Preisdruck ausgeht. Bei Redaktionsschluss konnte somit noch nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung erzielt werden.

Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.

Preiserwartungen Netto

Für Woche 42/2026 (12.10. – 18.10.2026)

(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3

€ 6,09

Kalbin HK R2/3

ausgesetzt

Kuh HK R2/3

ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3

€ 9,05