Marktbericht

KW 8/2024

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Die Marktlage stellt sich EU-weit relativ stabil dar. In Deutschland gestalteten sich die Geschäfte mit Schlachtrindern insgesamt recht flott. Bei den Jungstieren gelten die angebotenen Stückzahlen als ausreichend und die Preise sind stabil. Regional werden etwas unterschiedliche Angebotsverhältnisse gemeldet. Im Süden wird von einem knappen Angebot berichtet, während im Norden ausreichend Ware zur Verfügung steht. Anders stellt sich der Markt für Schlachtkühe dar. Hier dürften die Preise leicht steigen.

Auch in Österreich ist der Markt bei Jungstieren von einem leicht rückläufigen Angebot geprägt. Der Absatz zeigt ein ähnliches Bild wie in den letzten Wochen. Im Lebensmitteleinzelhandel fehlen derzeit Absatzimpulse, während der Großhandel etwas stabilere Tendenzen aufweist. Nach wie vor bereitet die Vermarktung von Edelteilen Probleme. Die Preise sollten stabil bleiben. Es konnte jedoch nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung erzielt werden.

Das Schlachtkuh-Angebot ist ähnlich wie in der Vorwoche und für die Jahreszeit etwas unter-durchschnittlich. Die Nachfrage speziell nach Verarbeitungsrindfleisch gestaltet sich etwas freundlicher, während die Exportsituation Richtung Frankreich nach wie vor herausfordernd ist. Die Preise in Österreich steigen leicht an. Schlachtkälber notieren gleich zu Vorwoche.

Preiserwartungen Netto

Für Woche 8/2024 (19.01. – 25.02.2024)

(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3

K.E.

Kalbin HK R2/3

€ 4,40

Kuh HK R2/3

€ 2,89

Schlachtkälber HK R2/3

€ 6,75