
EU-weit herrschen differenzierte Entwicklungen auf den Rindfleischmärkten.
Der deutsche Schlachtrindermarkt präsentiert sich in der laufenden Berichtswoche durchwegs ausgeglichen.
Im Jungstierbereich hat sich die Nachfrage zuletzt stabil entwickelt. Die Preisreduktionen der letzten Wochen haben teilweise zu einer leichten Verbesserung der Nachfrage geführt. Gleichzeitig bleibt das Angebot überschaubar und die Preise dürften sich in der laufenden Woche weitgehend stabil bzw. fallweise leicht rückläufig entwickeln. Auch bei Schlachtkühen war der Markt in der vergangenen Woche regional unterschiedlich, aktuell zeichnet sich eine stabilere Marktphase ab.
In Österreich waren die Jungstierschlachtungen in der vergangenen Woche auf einem hohen Niveau bei gleichzeitig höheren Schlachtgewichten. Nachfrageseitig ist die Faschingswoche traditionell im Rindfleischgeschäft relativ impulslos. Die Jungstier-Preisnotierungen sind daraus resultierend etwas rückläufig. Den Forderungen nach einer stärkeren Preisreduktion seitens der Schlachtunternehmen wurde von den Erzeugergemeinschaften nicht nachgegeben.
Eine ähnliche Situation herrscht derzeit auch bei Schlachtkühen. Trotz eines nicht allzu umfangreichen Angebots gestaltet sich die Nachfragesituation (besonders auch im Export) nach wie vor schwierig. Daher mussten auch hier die Notierungen noch einmal nach unten angepasst werden. Für die nächsten Wochen wird unter der Annahme von durchschnittlichen Angebotsmengen von einer stabileren Marktphase ausgegangen.
Schlachtkälberpreise notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen Netto
Für Woche 08/2026 (16.02. – 22.02.2026)
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)
Jungstier HK R2/3
ausgesetzt
Kalbin HK R2/3
€ 6,65
Kuh HK R2/3
ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3
€ 9,55
