Marktbericht

KW 32/2022

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Europaweit herrschen relativ stabile Marktverhältnisse. Das Angebot an Schlachtrindern fällt in den meisten Ländern überschaubar aus, trifft aber auf eine ruhige Nachfrage.

In Deutschland gestaltet sich der Markt für männliche Rinder etwas freundlicher als im weiblichen Bereich.

Der Schlachtkuhmarkt präsentiert sich regional sehr unterschiedlich. Teilweise wird von größeren Stückzahlen gesprochen, anderenorts sind die Tiere weiterhin knapp. Die Schlachtunternehmen machen aber dementsprechend etwas Druck und fordern Abschläge.

In Österreich normalisiert sich das Angebot bei den Jungstieren und steht einem ausgeglichenen Angebots-Nachfrage Markt gegenüber. Die Preise tendieren stabil.

Das Angebot an Schlachtkühen steigt etwas gegenüber den Vorwochen, vor allem im Westen kommen etwas mehr Kühe zur Vermarktung. Regional dürfte auch die Trockenheit Auswirkung dafür sein, dass Kühe vorzeitig zur Vermarktung kommen. Druck herrscht vor allem bei mageren Schlachtkühen, hier werden Preiseabschläge gefordert.

Die Basispreise notieren stabil, bei den Fett 1-Abschlägen konnte zu Redaktionsschluss noch keine Preiseinigung mit allen Schlachthöfen erzielt werden.

Bei Schlachtkälbern gestaltet sich das Angebot rückläufig bei einer normalen Nachfrage, die Preise gehen leicht nach oben.

Preiserwartungen Netto

Für Woche 32/2022 (08.08. –14.08.2022)

(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3

€ 4,29

Kalbin HK R2/3

€ 4,10

Kuh HK R2/3

€ 3,79

Schlachtkälber HK R2/3

€ 6,15